Wir beschlossen auf Vorschlag von Paul den beiden Pferden den Stress der Überquerung der Mosel über die Eisenbahnbrücke bei Konz zu ersparen und den Pferdetransporter einzusetzen. Das Gerät ist nagelneu, Renault, und freundlicherweise für die drei Monate zu einem passablen Zins an mich vermietet. Die Pferde werden also verladen, klappt sehr gut und ich mache mich per Pedes Apostelorum – über die Eisenbahnbrücke, die natürlich völlig ruhig bleibt, auf nach Tawern. Die Komoottante hilft sehr durch den tiefen, tiefen dunklen Wald – und siehe da, dort stehen schon die beiden Pferde, Paul, Hermann und der Geleitzug bereit.

Das Ziel ist Sinz, dort der Reiterhof Birkenhof. Ab Merzkirchen der erste Regen, eher ein Frühlingsgruß, aber auf der alten Römerstraße ohne jeden Schutz. Dann doch froh, gut anzukommen, weil die Handyladung kurz vor Schluss grätschte. Sehr freundlicher Empfang durch die Herren Köster. Hermann hat alles vorbereitet inklusive. 5-Sterne-Menü im Wohnwagen. Nur Paul gefällt mir nicht. Die Pferde machen Sorgen.